Kosten senken in Industrie und Handel ist kein Selbstzweck, sondern eine Strategie

Kosten senken in Industrie und Handel ist kein Selbstzweck, sondern eine Strategie

Kosten senken tut Not. Kosten senken muss jeder. Das bedeutet nicht, mal schnell das Werbeetat um die Hälfte zu reduzieren oder 20 Mitarbeiter zu entlassen. Strategisch Kosten zu senken heißt zuallererst, die Potentiale im Unternehmen zu suchen und sich ehrgeizige, aber realistische Ziele zu stecken. Leichter gesagt als getan.

Frage: Warum nicht Kosten im Bereich Logistik und Transportmanagement reduzieren?

Die Bereiche Logistik und Transportmanagement sind integraler Bestandteil fast aller Unternehmensbereiche und Logistikkosten nehmen in produzierenden Unternehmen bis zu 15% der Produktkosten ein?

Innovative Möglichkeiten zur Frachtkosteneinsparung

Neue Innovationen werden in der Logistik dringend benötigt, um die Umsetzung zur „Logistik 4.0“ erfolgreich bewerkstelligen zu können. Wirtschaftliche und politische Unsicherheiten, wie die hohe Nachfrage von Handel und Industrie nach Kapazitäten in der Logistik, als auch der anstehende Brexit, verunsichern zunehmend, sodass Investitionen gebremst werden und dadurch ein erhöhter Personalaufwand entsteht. Derartige Herausforderungen blockieren wichtige Investitionsgelder, als auch Personalkapazitäten. Ein Grund, dass die digitale Veränderung von logistischen Geschäftsabwicklungen der jeweiligen Unternehmen nur langsam vorankommen.

Die Verkehrssituation

Deutschland wird gelähmt durch seine Staurekorde. Jedes Jahr meldet der ADAC neue Staus in Deutschland. In keinem anderen Land macht sich das Nord-Süd-Gefälle auf den Autobahnen so stark bemerkbar wie in Deutschland, hinzukommen immer mehr Baustellen und viele an denen sich kaum etwas bewegt. Ganz klar, dass dadurch die hohe Beanspruchung unserer Infrastruktur in Kombination mit dem steigenden Logistikaufkommen zu Effizienzverlusten führt. Die somit wichtigen Erneuerungen und Sanierungen der Straßen- und Infrastruktur im Schienenverkehr sorgen für permanent neue Baustellen, welche sich bis zur Fertigstellung lange hinziehen. Die Folgen sind qualitative Einbußen mit hohen Kosten und langen Laufzeiten.

Personalprobleme

Schon seit geraumer Zeit macht das Thema Gewinnung von Fach- und Führungskräften der Logistikbranche zu schaffen. Wesentlich problematischer ist das Thema „Fahrermangel“. Eine große Nachfrage besteht vor allem für LKW-Fahrer im Nahverkehr, da diese den höheren Anforderungen zumindest in Kundenumgang und Sprache entsprechen sollten. Um leere LKWs mit einem geeigneten Fahrer zu besetzen, müssen Dienstleister in der Logistikbranche höhere Löhne bezahlen. Derartige Lohnerhöhungen werden an den Endkunden weitergeleitet und treiben gleichzeitig auch die Frachtkosten in die Höhe.

Die Frachtraumprobleme

Wenn Fahrer fehlen und somit die LKWs auf dem Hof der Spedition stehen und nicht genutzt werden können, führt dieses Problem unweigerlich zu weniger verfügbaren Frachtraum in der Logistik. Obendrein führen die hohen Kosten wie Ausweitung der Maut auf Bundesstraßen, täglich steigende Treibstoffpreise zu erheblichen Mehrausgaben für Spediteure, mit denen letztendlich die Endkunden belastet werden. Auch in diesem Jahr ist eine konjunkturelle Kostenreduzierung im Speditionsgeschäft nicht zu erwarten.

Am Ende bleiben nur steigende Transportkosten

Zusammengefasst kann man festhalten: Sinkende Frachtraum-Kapazitäten, Fahrermangel und steigende externe Kosten, führen zu höheren Transportkosten für Verlader im Jahr 2019. Der permanent steigenden und drohenden Mehrbelastung an Kosten lassen sich von Speditionen nur in Kooperation weiterer Geschäftsbeziehungen mit dem Handel lösen. Regeln lässt sich das Problem nur mithilfe einer guten Kommunikation unter Partnern, sowie einer Unterstützung im technischen Bereich. Hier können Abwicklungen im Transportmanagement optimiert werden und die eingebrachten Assets in Lager und Transport perfekt ausgelastet werden.

Was können Verlader gegen steigende Kosten tun?

Auch Unternehmen aus Industrie und Handel können ihre Frachtkosten optimieren. Folgen Verlader dem strategischen Ansatz der Frachtkostenoptimierung lassen sich Frachtkosten kontinuierlich und nachhaltig im zweistelligen Prozentbereich senken. Unter dem Begriff Frachtkostenoptimierung verstehen wir die strategische Reduzierung von Frachtkosten die vier Voraussetzungen hat.  

  1. Transparenz
  2. Strategie
  3. System
  4. Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Transparenz: Die Grundvoraussetzung eines jeden Projektes zur Senkung von Kosten beinhaltet Transparenz. Ohne das notwendige Verständnis der Zahlen, Daten und Fakten kann kein Kostenreduzierungsprojekt durchgeführt werden.

Strategie: Zur Umsetzung von Maßnahmen zur Frachtkostenoptimierung benötigen Unternehmen eine Strategie. In unserem erprobten Konzept gibt es sechs Erfolgsfaktoren und diese sind:

  • Prozesse der Beschaffungs-, IT- und Distributionslogistik
  • Frachtrechnungsprüfung
  • Frachtkostenanalyse
  • Frachtkostencontrolling
  • Frachtraten-Management
  • Frachtrateneinkauf

System: Ab einer gewissen Größenordnung respektive Komplexität wird ein Unternehmen nicht ohne Systemunterstützung für den Transportbereich auskommen. Einigen Unternehmen reichen die Standards des ERP-System aus, während andere Unternehmen ein zusätzliches Transport Management System oder Freight Management System als SaaS Lösung beziehen.

KVP: Mit den drei bereits beschriebenen Pfeilern hat man das Rüstzeug für nachhaltige Kostensenkungen im Bereich Transportmanagement. Mindestens ebenso essenziell ist es die Aufgabenstellung Frachtkosten nachhaltig zu optimieren als kontinuierlichen Verbesserungsprozess zu verstehen. Dies erfordert eine entsprechende Grundhaltung der Verantwortlichen, die in das Unternehmen getragen wird.

Über unser Konzept

Sie wollen die sechs Erfolgsfaktoren der Frachtkostenoptimierung kennenlernen und sich inspirieren lassen? Wir bieten kostenfreie Frachtkostenpotentialanalysen an und verhelfen unseren Kunden zu einer Darstellung des unternehmerischen Status Quo. Wir unterstützen unseren Kunden bei der Transparenzschaffung und vermitteln unser erprobtes Konzept in unseren Projekten.